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Produktdaten & Portfolios

Umwelt­produktdaten für ganze Produktportfolios.

Wenn EPDs, Ökobilanzen und PCFs für viele Produkte und Varianten benötigt werden, wird aus dem Einzelprojekt ein wiederkehrender Daten- und Berechnungsprozess. Wir strukturieren Produkt-, Produktions- und Umweltdaten sowie LCA-Modelle so, dass sie für wiederkehrende Berechnungen und unterschiedliche Umweltanforderungen genutzt werden können. Die Datenbasis kann mehrfach genutzt werden; EPD, PCF und andere Nachweise werden weiterhin nach ihren jeweiligen fachlichen Regeln erstellt.

Unser Ansatz

Von Produktdaten zu belastbaren Umweltinformationen.

Wir strukturieren Produktstrukturen, Produktions- und Umweltdaten sowie LCA-Modelle so, dass sie für wiederkehrende Berechnungen und unterschiedliche Umweltanforderungen genutzt werden können. Die Datenbasis kann mehrfach genutzt werden; EPD, PCF und andere Nachweise werden weiterhin nach ihren jeweiligen fachlichen Regeln erstellt.

Beispielportfolio · BauproduktePhase 1 von 5 · Ausgangslage verstehen
Produktdaten stammen oft aus unterschiedlichen Quellen und liegen nicht automatisch in einer Form vor, mit der man Varianten, Familien und wiederkehrende Informationen sinnvoll nutzen kann.
Ausgangslage

Wenn Varianten, Märkte und Nachweise zunehmen

Viele Hersteller starten mit einer einzelnen EPD. Sobald weitere Produkte, Varianten oder Anforderungen hinzukommen, reicht die isolierte Einzelberechnung häufig nicht mehr aus.

Viele VariantenFormate, Stärken oder Rezepturen unterscheiden sich nur in wenigen Parametern.
Ähnliche ProdukteMehrere Produkte teilen Material, Prozess und Werk, werden aber einzeln berechnet.
Wiederkehrende AktualisierungenEPDs laufen aus, Hintergrunddaten ändern sich, Werte müssen fortgeschrieben werden.
Mehrere ZielmärkteUnterschiedliche Programme und Regelwerke verlangen angepasste Nachweise.
Verschiedene AusgabeformateKunden, Ausschreibungen und Gebäudebewertungen fragen dieselben Daten in anderer Form ab.
Verteilte DatenProdukt- und Prozessdaten liegen in ERP, PIM, Excel und bei Lieferanten.
Produktfamilien & Varianten

Wie viele EPDs braucht mein Produktportfolio?

Nicht jede Produktvariante muss zwingend in einer eigenen EPD abgebildet werden. Je nach Produktstruktur, Zielmarkt, PCR und Programmregeln können mehrere Produkte über unterschiedliche EPD-Varianten zusammengefasst werden. Die zugrunde liegende Berechnung kann dabei auf wiederverwendbaren bzw. parametrisierten LCA-Modellen basieren.

Wie Produkte und Varianten in EPDs abgebildet werden können, hängt unter anderem von Produktportfolio, PCR, Programmvorgaben und gewünschter Aussagekraft ab.

Mögliche EPD-Varianten

Spezifische EPDAbbildung eines spezifischen Produkts bzw. einer eindeutig definierten Produktkonfiguration.
Durchschnitts-EPDDurchschnittliche Umweltwirkungen für eine definierte Gruppe vergleichbarer Produkte.
Worst-Case-EPDKonservative Abbildung einer definierten Produktgruppe über die ungünstigste relevante Variante.
Repräsentative EPDAbbildung einer definierten Produktgruppe über ein repräsentatives Produkt bzw. einen repräsentativen Datensatz, soweit die jeweiligen Programmregeln dies zulassen.

Welche Variante geeignet und zulässig ist, hängt von Produktportfolio, Zielmarkt, PCR und den Regeln des jeweiligen Programmhalters ab.

Unabhängig von der gewählten EPD-Variante kann die Berechnung auf einem wiederverwendbaren oder parametrisierten LCA-Modell basieren.

Wann ein skalierbarer Ansatz sinnvoll ist

—Viele ähnliche Produkte oder Varianten sollen als EPD abgebildet werden—Neue Varianten oder Aktualisierungen kommen regelmäßig hinzu—Produkt- und Produktionsdaten liegen strukturiert vor oder lassen sich strukturieren—EPDs sollen wiederholt erstellt oder aktualisiert werden

Ob dafür ein manuelles, hybrides oder softwaregestütztes Vorgehen wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Portfolio, Aktualisierungshäufigkeit und Datenlage ab.

Daten & Systeme

Wir arbeiten mit den Daten, wo sie heute liegen

Produkt-, Material- und Lieferantendaten liegen selten an einem Ort. Wir erfassen sie strukturiert, prüfen Qualität und Lücken und definieren, welche Daten für wiederkehrende Berechnungen dauerhaft benötigt werden.

Typische Datenquellen
ERPStücklisten, Mengen, Werke
PIMProduktstammdaten und Varianten
ExcelGewachsene Erhebungen und Listen
LieferantendatenMaterial- und Vorproduktangaben
ProduktionsdatenEnergie und Prozesse je Werk
Bestehende LCA-DatenVorhandene Modelle und EPDs

Ob eine direkte Systemanbindung wirtschaftlich sinnvoll ist oder ein strukturierter Datenexport genügt, klären wir im Projekt.

Leistungsumfang

Was wir übernehmen

Fachliche LCA-Arbeit und Datenmodellierung aus einer Hand. Den Automatisierungsgrad legen wir erst fest, wenn Portfolio und Datenlage verstanden sind.

AnalyseProdukt- und Datensystem verstehen: Portfolio, Varianten, vorhandene Daten und Anforderungen.
DatenanforderungenDefinieren, welche Daten wie erhoben, geprüft und gepflegt werden.
Varianten & ProduktfamilienProduktfamilien und relevante Parameter bestimmen und Regeln festlegen, nach denen Varianten berechnet oder zusammengefasst werden.
ModellierungLCA- und Berechnungsmodelle entwickeln, die für neue Varianten wiederverwendbar sind.
Prozess festlegenManuellen, hybriden oder softwaregestützten Ablauf passend zum Bedarf bestimmen.
Entscheidungslogik

Der passende Ansatz entsteht aus dem Portfolio.

Erst wenn Portfolio, benötigte Nachweise, Zielmärkte, Programmregeln und Aktualisierungsbedarf geklärt sind, lässt sich entscheiden, welcher Umsetzungsweg wirtschaftlich sinnvoll ist: manuell, hybrid oder softwaregestützt.

01BedarfWelche Nachweise werden von wem gefordert?
02PortfolioWie lassen sich Produkte, Produktfamilien und Varianten sinnvoll strukturieren?
03AnforderungenZielmärkte, PCRs und Programmregeln, zulässige EPD-Varianten und Aktualisierungsbedarf.
04WirtschaftlichkeitWelcher Umsetzungsweg ist wirtschaftlich sinnvoll: manuell, hybrid oder softwaregestützt?
05UmsetzungManuell, hybrid oder softwaregestützt – passend zu Portfolio und Wiederholungsbedarf.

Je größer und dynamischer das Portfolio ist und je häufiger EPDs oder andere Nachweise aktualisiert werden müssen, desto wichtiger werden strukturierte Daten, wiederverwendbare Berechnungslogiken und effiziente Prozesse.

Passenden EPD-Weg bestimmen →
Umsetzungswege

Drei mögliche Umsetzungswege

ManuellFür einzelne oder wenige NachweiseDatenerhebung, Berechnung und Dokumentation projektbezogen.
HybridFür wiederkehrende Anforderungen und wachsende PortfoliosStrukturierte Datenbasis und wiederverwendbare LCA-Modelle, kombiniert mit fachlicher Projektarbeit.
SoftwaregestütztFür größere oder dynamische ProduktportfoliosKundenspezifisch eingerichtete Daten- und Berechnungsprozesse unterstützen Varianten und regelmäßige Aktualisierungen.

Welcher Weg wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt nicht allein von der Zahl der Produkte ab, sondern auch von Variantenlogik, Datenlage, Aktualisierungshäufigkeit und Anforderungen der Zielmärkte.

Software für Skalierung

Wenn Portfolios wachsen, kann Software Prozesse skalieren.

Für größere oder dynamische Produktportfolios können softwaregestützte Lösungen wiederkehrende Daten-, Berechnungs- und Deklarationsprozesse effizienter machen. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Datenlage, Variantenlogik und Aktualisierungsbedarf ab.

EPD SuiteUnsere EPD Suite unterstützt Unternehmen dabei, EPD- und LCA-Prozesse für Produktportfolios strukturiert und wiederholbar abzubilden. Sie wird kundenspezifisch eingerichtet und auf Datenstruktur, Produkte und Berechnungslogik abgestimmt.
ModulEPD BuilderFür die Erstellung und Aktualisierung von EPDs auf Basis kundenspezifischer Daten- und Berechnungsmodelle.
ModulEPD AnalyzerFür Visualisierung, Vergleich und Benchmarking von EPD- und Ökobilanzdaten.
KEDRAF&E-ProjektKEDRA ist ein F&E-Projekt zur Weiterentwicklung der technologischen Basis bestehender Softwarelösungen. Im Fokus stehen Verfahren, mit denen Produkt- und Prozessdaten effizienter strukturiert und bewertet werden können.KEDRA ist derzeit kein eigenständiges Softwareangebot.
Softwarelösungen ansehen →
Anwendungsbeispiel
PCF · Datenmodell · digitale Umsetzung

BILSTEIN · HUGO VOGELSANG

PCF-Tools & Carbon Footprinting
Abstrahiertes Stahlband-Coil
Aufgabe
Carbon Footprints für Produkte systematisch und wiederholbar berechnen.
Unser Beitrag
PCF-Berechnungstools und Corporate Carbon Footprints: Fachmethodik, Datenmodell und digitale Umsetzung.
Mehr zu Produktdaten & Portfolios →
Kontakt

Wie viele Produkte möchten Sie abbilden?

Schildern Sie kurz Portfolio, Varianten und Anforderungen. Wir ordnen ein, ob Projektarbeit, ein wiederholbarer Prozess oder eine softwaregestützte Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Tobias Brinkmann, Geschäftsführer brands & values
Tobias BrinkmannGeschäftsführer+49 421 70 90 84-33E-Mail schreiben